Was machen die Chips an Druckerpatronen?

Originale Tintenpatronen oder Tonerkartuschen sind meist recht teuer. Kein Wunder, dass Druckerbesitzer gern zu alternativen Produkten greifen, auch wenn die Druckerhersteller oft nachdrücklich vor deren Verwendung warnen. So mancher hat auch schon Erfahrung mit dem Wiederbefüllen leerer Druckerpatronen bei älteren Druckern gemacht. Doch mit aktuellen Geräten und Patronen funktioniert das nicht mehr. Warum eigentlich? Liegt das an den Chips an den Patronen?

06_06_2014

 

Wozu dient der Chip?

Schon seit mehreren Jahren werden fast alle Druckerpatronen mit kleinen elektronischen Chips ausgestattet. Diese Chips tragen zahlreiche Informationen, aus denen der Drucker unter anderem den Typ der Patrone, ihre Farbe, den Hersteller und den aktuellen Füllstand erkennen kann. So ist es heute praktisch nicht mehr möglich, eine nicht zum Gerät passende Patrone einzusetzen oder beim Patronentausch die Druckfarbe zu verwechseln. Doch dieser Komfort hat auch seine Kehrseite. Alternativhersteller müssen für ihre Druckerpatronen ebenfalls Chips entwickeln, damit sie funktionieren. Das gibt den Druckerherstellern natürlich die Möglichkeit, die Verwendung solcher kompatibler Patronen zu erschweren oder ganz zu verhindern. Dies ist durch entsprechende Programmierung der Firmware des Druckers möglich und lässt sich auch durch Manipulation an der Druckerpatrone nicht umgehen.

Und dann kommt ein Firmware-Update

Da natürlich auch die Hersteller kompatibler Patronen ihre Produkte verkaufen wollen, kommt es immer häufiger zu einem Katz-und-Maus-Spiel mit den Druckerherstellern, die durch ein automatisches Update der Drucker-Firmware die Möglichkeit haben, die Verwendung bisher funktionsfähiger Alternativpatronen zu unterbinden. Der Verbraucher stellt dann plötzlich fest, dass seine Tintenpatrone oder Tonerkartusche von Drucker nicht mehr erkannt wird, so dass das Gerät einfach nicht mehr druckt. Oft bleibt ihm dann nur der Kauf des teuren Originalproduktes, und die Entsorgung des noch nicht leergedruckten alternativen Verbrauchsmaterials. Natürlich begründen die Druckerhersteller das Firmwareupdate mit der Verbesserung von Funktionen im Interesse des Kunden …

Unsere Empfehlung

Wählen Sie bei der Installation von Druckersoftware nicht die Express- oder Standardinstallation, sondern die benutzerdefinierte Version. Deaktivieren Sie alle automatischen Updates, bevor sie die Installation starten. Sollten Sie während der Nutzung Ihres Druckers mit Meldungen zum Download oder der Installation von Updates aufgefordert werden, brechen Sie den Vorgang ab bzw. klicken Sie auf „Nein“. Prüfen Sie an dieser Stelle außerdem, ob das Meldungsfenster eine voreingestellte Zustimmung für die automatische Installation von Updates beinhaltet und deaktivieren Sie diese Option, bevor sie den Vorgang abbrechen.

Vorsicht! Wenn ein Firmware Update erst einmal installiert ist, lässt es sich nicht mehr auf den vorherigen Stand zurücksetzen!

Falls Sie nicht sicher sind, was Sie in einem solchen Fall tun müssen, wenden Sie sich am besten telefonisch an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Experten helfen Ihnen gern weiter. Außerdem erhalten Sie bei Cartridge World professionell aufgearbeitete und kompatible Tintenpatronen oder Tonerkartuschen. Als weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Wiederaufbereitung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen erhalten Sie bei uns eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

Info: Cartridge World Deutschland GmbH, Feldstraße 4, 44867 Bochum – freecall 0800 44 77 467 – E-Mail: info@cartridgeworld.de