Tintenauffangbehälter voll?!

Tintenstrahldrucker sind kostengünstig, sparsam im Verbrauch und liefern Ausdrucke und Fotos in bestechender Qualität. Doch gerade wenn der Drucker schon seit Jahren gute Dienste leistet, kommt irgendwann der Moment, wo er einen vollen (der fast vollen) Tintenauffangbehälter reklamiert. Mit einer blinkenden LED oder einer entsprechenden Meldung auf dem Display stellt er einfach die Arbeit ein und verlangt nach dem Service. Haben hier die Druckerhersteller die oft beschworene „Sollbruchstelle“ eingebaut, die den Kunden nach dem Ende der Gewährleistung zum Neukauf veranlassen soll?

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Was ist eigentlich ein Tintenauffangbehälter?

Dieser im Deutschen ziemlich sperrige Begriff beschreibt eine oder mehrere Kammern im Boden des Druckergehäuses, in denen sich meist verschieden geformte und unterschiedlich dicke Lagen eines saugfähigen filzartigen Materials befinden. Diese Filzstücke werden auch als „Tintenfilz“ bezeichnet. Die korrekte englische Bezeichnung ist „Ink Absorber“. Unter diesem Stichwort findet man bei Google ca. 350.000 Einträge – also ein Thema, das offenbar viele Druckerbesitzer interessiert. Der Tintenauffangbehälter nimmt die bei der Reinigung des Druckkopfes verbrauchte Tinte auf. Hierbei wird je nach Reinigungsmodus (normal/intensiv) eine kleinere oder größere Menge Tinte durch die Düsen gepresst, um entstandene Ablagerungen im Druckkopf zu entfernen. 20_05_14_02Während beim normalen Druck die Tinte auf das Papier gebracht wird und damit nicht im Drucker verbleibt, muss sie bei der Reinigung durch den Ink Absorber aufgefangen werden. Ein Teil der Tinte verdunstet später, dennoch bleiben dickflüssige, teilweise auch feste Bestandteile im Auffangbehälter zurück.

Wann muss der Ink Absorber gewechselt werden?

Spätestens dann, wenn die verschiedenen Lagen des Filzmaterials keine weitere Flüssigkeit mehr aufnehmen können, bleibt die bei der Reinigung austretende Tinte im Auffangbehälter als Flüssigkeit stehen und kann aus dem Druckgehäuse austreten. Dann kann es zu unangenehmen Verschmutzungen kommen, die sich nur sehr schwer und oft nicht rückstandslos beseitigen lassen. 20_05_14_03Aus diesem Grund errechnet die Firmware des Druckers anhand der Zahl und der Intensität der durchgeführten Reinigungsvorgänge, wann die Kapazität des erschöpft sein wird und gibt rechtzeitig eine Warnung aus. Wenn die Kapazitätsgrenze erreicht ist, bleibt der Drucker mit einer Fehlermeldung stehen. Von da an sollte man das Gerät möglichst nur noch waagerecht und in einer großen Folie (z. B. Müllbeutel) transportieren!

Kann man den Ink Absorber selbst wechseln?

Von einem solchen Eingriff kann man in jedem Fall nur abraten. Es ist erstens erforderlich, den Drucker vollständig zu zerlegen, da sich der Tintenauffangbehälter im Gehäuseboden befindet. Hierbei müssen zahlreiche mechanische und elektronische Komponenten zerlegt und anschließend wieder funktionstüchtig zusammengebaut werden. Zweitens ist ein voller Tintenauffangbehälter eine sehr schmutzige Angelegenheit, 20_05_14_04jpgdie Gummihandschuhe und eine schmutzunempfindliche Arbeitsumgebung erfordert. Drittens reicht der erfolgreiche Wechsel des Ink Absorbers allein nicht aus, um den Drucker wieder nutzen zu können. Er ist erst dann wieder einsatzbereit, wenn der für den Tintenauffangbehälter zuständige Zähler in der Firmware des Druckers zurückgesetzt wurde. Hierfür sind Informationen nötig, die nur der Servicetechniker zur Verfügung hat.

Unsere Empfehlung

Wenn Ihr Drucker einen vollen Tintenauffangbehälter meldet, wenden Sie sich am besten an einen Cartridge World Shop in Ihrer Nähe. Unsere Experten verfügen über die technischen Mittel und die nötige Erfahrung, um dieses Problem für Sie zu lösen. Außerdem erhalten Sie bei Cartridge World professionell aufgearbeitete und kompatible Tintenpatronen oder Tonerkartuschen.  Als weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Wiederaufbereitung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen erhalten Sie bei uns eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

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